"Nur mit der gemeinsamen Anstrengung [...] haben wir eine
Chance unser Ziel zu erreichen!"

Bezirksbürgermeisterin Cornelie Wittsack-Junge (GRÜNE) Foto: Stadt Köln
Bezirksbürgermeisterin Cornelie Wittsack-Junge (GRÜNE) Foto: Stadt Köln

Bezirksbürgermeisterin Frau Cornelie Wittsack-Junge (GRÜNE)
Foto: Stadt Köln

Das Thema Bus für Blumenberg hat eine große Bedeutung für unseren Stadtteil und wird manchmal sehr kontrovers und emotional diskutiert. Während der letzten Blumenbergkonferenz vor paar Tagen und auf unserer Website hat es Kritik in Richtung der Bezirksvertretung gegeben. Unsere Redaktion hat sich an Bezirksbürgermeisterin Frau Wittsack-Junge gewandt und gebeten ihren Standpunkt zu erläutern. Hier veröffentlichen wir die Antwort von Frau Wittsack-Junge in voller Länge.

Manchmal ist es erstaunlich, wie Aussagen - bewusst oder unbewusst - missverstanden werden.

 

Bei der 2. Stadtteilkonferenz in Blumenberg habe ich darauf verwiesen, dass die Bezirksvertretung Chorweiler die Forderung der Blumenberger Bürgerinnen und Bürger nach einer Busanbindung aktiv unterstützt.

Aber, auch wenn die Bezirksvertretung diese Busanbindung für Blumenberg beschließt, bedeutet dies nicht, dass der Beschluss auch umgesetzt wird. Entscheidend ist nach der Gemeindeordnung NRW, dass der Rat der Stadt Köln die Busverbindung beschließt. Dabei spielt auch die Finanzierung eine große Rolle.

Bisherige Gespräche mit Ratsmitgliedern, der Verwaltung und der KVB haben leider bis jetzt nicht zu dem gewünschten Ergebnis geführt. Von Seiten der Ratsmitglieder, der Verwaltung und der KVB wird mit der "guten" S-Bahnanbindung argumentiert. Einen Parallelverkehr wolle die KVB nicht aufbauen. Auch zu hohe Kosten werden als Ablehnungsgründe angeführt.

Mit dieser Argumentation und der Ablehnung sind weder die Bezirksvertreter-innen noch ich einverstanden, weswegen wir am 30.6. 2011 einstimmig beschlossen haben, dass der Vorschlag der IG Blumenberg, die Linie 126 zu verlängern, von der Verwaltung geprüft wird.

Dieser Beschluss der Bezirksvertretung wird an den Oberbürgermeister und damit an den Rat sowie die Verwaltung weitergeleitet.

Darüber hinaus finden, wie Sie meinen Ausführungen schon entnehmen konnten, bereits seit längerem Gespräche von der Bezirksvertretung und mir mit Ratsmitgliedern, der Verwaltung und der KVB statt.

Es kann also nicht die Rede davon sein, dass ich "überfordert" sei, die Forderung nach der Busanbindung an die Ratsmitglieder "durchzureichen", wie der Schreiber des obigen Kommentars suggerieren möchte.

Also, keine Sorge - genauso wie die übrigen Bezirksvertreter-innen trete auch ich aktiv für Ihre berechtigte Forderung nach einer Busanbindung für Blumenberg bei Mitgliedern des Rates und der Verwaltung ein!

Aber über das Engagement der Bezirksvertretung hinaus wäre es sinnvoll, wenn Sie sich als Blumenberger Bürgerinnen und Bürger auch an verantwortliche Ratsmitglieder aus dem Verkehrs- und dem Finanzausschuss oder an die Fraktionsvorsitzenden wenden würden, um Ihre Interessen zu vertreten.

Je mehr Informationen und persönliche Erfahrungsbereichte den Ratsmitgliedern vorliegen umso eher können sie sich unserer Forderung nach einer Busanbindung für Blumenberg anschließen.

Nur mit der gemeinsamen Anstrengung der Blumenberger und der Bezirksvertretung Chorweiler haben wir eine Chance unser Ziel zu erreichen!

In der Hoffnung auf eine ergebnisorientierte Zusammenarbeit

C. Wittsack-Junge

Bezirksbürgermeisterin

Stadtbezirk Chorweiler

 

Redaktion: Der aktuelle Beschluss der Bezirksvertretung ist hier unter Ziffer 8.3.2 nachzulesen.

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