Mehr Bus für Blumenberg

Bus-Linie 120 in Blumenberg
Bus-Linie 120 in Blumenberg
Am 16. Dezember 2013 herrschte in Blumenberg eine fröhliche Atmosphäre - die Blumenberger feierten die Verlängerung der Bus-Linie 120 in den Stadtteil. Die Freude über die lang erkämpfte ebenerdige und günstige Verbindung nach Chorweiler trübte ein wenig die Gewissheit, dass die Linienführung und die Taktung nicht den Erwartungen vieler Stadtteilbewohner entsprach. Die KVB hatte die Linie ja unter dem Vorbehalt installiert, dass es dafür genug Fahrgäste für die Strecke gibt. Sonst würde sie nach einem Jahr wieder eingestellt.

Nach fast drei Monaten Betrieb der neuen Bus-Linie scheinen sich die Befürchtungen nicht zu bestätigen. Der Bus wird rege benutzt und das nicht nur zu den üblichen Stoßzeiten. Nicht selten sieht man den Bus rappelvoll und es gibt schon Stimmen, die sich beklagen, dass der Gelenkbus zu selten eingesetzt wird. Die IG Blumenberg, die für den Bus gekämpft hatte, setzt sich nun für die Optimierung der Bus-Linie 120 ein. Es ist geplant, mehrere Ansprechpartner der Stadt Köln anzuschreiben und um die Verbesserung des Angebotes zu bitten. Zur Zeit sind folgende Forderungen im Gespräch:

  1. Der Bus sollte Blumenberg deutlich länger anfahren (Zur Zeit verlässt der letzte Bus die Haltestelle "Blumenberg S-Bahn" bereits um 20:47 Uhr).
  2. Auch am Wochenende sollte der Bus-Betrieb stattfinden und nicht nur von Montag bis Freitag.
  3. Der Takt sollte besser auf den Fahrplan der S-Bahn abgestimmt sein.
  4. Die an Schultagen zusätzlichen Fahrten von Roggendorf/Thenhoven nach Weiler sollten auch den Schülern aus Blumenberg zur Verfügung stehen.
  5. Die Haltestellen in Blumenberg sollten beleuchtet werden und nach Möglichkeit Schutz gegen Unwetter bitten.
  6. Ferner sollten die Haltestellen mit Abfahrtsmonitoren ausgestattet werden.

Die IG Blumenberg ruft alle Blumenberger auf, ihre Wünsche und Anregungen hier als Kommentar zu posten, sie per E-Mail zu schreiben an , oder den Beitrag auf unserer Facebook-Page zu kommentieren. Alexander Litzenberger, 10.03.2014
Foto: Johannes Petrikowski

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