Bus, Schaukasten, Fußballplatz ...

Köln-Blumenberg
Köln-Blumenberg
Diese und noch einige weitere Themen beschäftigten die Teilnehmer des letzten  Blumenbergtreffs in diesem Jahr, am 30. November. Die IG Blumenberg berichtete über ihre Aktivitäten in Sachen Bus für Blumenberg. Die Übergabe der Unterschriften für den Bus an den Kölner Oberbürgermeister, Herrn Roters, war das Ergebnis monatelanger intensiver Arbeit der Interessengemeinschaft mit hunderten von E-Mails, dutzenden Telefonaten, mehreren Sitzungen der aktiven Mitglieder und etlichen auswärtigen Terminen und Briefen an mehrere Instanzen. Nun liegt der Ball beim Stadtrat. Die IG Blumenberg überreichte bereits eine vollständige Kopie der Unterschriften an den Verkehrsausschuss des Kölner Stadtrates.

An dem Abend ging es im Raum des Deutschen Familienverbandes aber auch um andere interessante Themen.

 

Der Schaukasten

Seit langem verfogt die IG Blumenberg das Ziel eine Informationsfläche in Blumenberg zu installieren, um die Bürger über die Aktivitäten in unserem Stadtteil zu informieren.

IG Blumenberg
IG Blumenberg

Nun ist es es fast soweit - die Wohngesellschaft Omega Immobilien hat offiziell der IG Blumenberg erlaubt einen Schaukasten an der linken Seite des Kiosk (gegenüber Schlecker) am S-Bahnhof anzubringen. Wenn die Fragen der Finanzierung und der Zuständigkeiten geklärt sind, wird der Schaukasten auf dem gut frequentierten Platz installiert.

Fußballplatz für Blumenberger Jugend

Bald könnte hier ein Fussballplatz sein
Bald könnte hier ein Fussballplatz sein
Schon oft angesprochen, aber bisher noch keine Lösung gefunden - viele Kinder und Jugendliche in unserem Statdteil wünschen sich einen eigenen Fußballclub. Dafür müsste aber noch vieles getan und geregelt werden. Als erster Schritt könnte zumindestens ein Fußballplatz eingerichtet werden. Eine geignete Fläche dafür gibt es in Blumenberg-Nord gegenüber der Grundschule. Die IG Blumenberg hat sich vorgenommen, sich beim Grünflächenamt über die Verfügbarkeit der Fläche zu erkundigen. Wenn das Amt grünes Licht für den Fußballplatz gibt, müsste man sich überlegen, wie man den Fußballplatz einrichtet. Denkbar wären Sponsoren, oder aber eine aktive Beteiligung der interessierten Blumenberger.

Gastronomie für Blumenberg

Ein Cafe in Blumenberg?
Ein Cafe in Blumenberg?
Das hört man oft: "In Blumenberg gibt es zu wenig Angebote in der Gastronomie". Ist es möglich, ein Eis-Cafe in Blumenberg zu etablieren? Oder wäre eine Kneipe eine bessere Alternative? Oder beides oder gar etwas ganz anderes?

Am 24. November fand in Chorweiler eine Info-Veranstaltung des Kölner Amtes für Stadtentwicklung und Statistik statt, auf der das Einzelhandels- und Zentrenkonzept für unseren Bezirk vorgestellt wurde. Auf Anfrage haben die Organisatoren angeboten einen Info-Treff zwischen der Stadt, den interessierten Geschäftsleuten und den Blumenbergern einzuberufen. Die IG Blumenberg begrüßt das Angebot und versucht diese Veranstaltung zustande zu bringen.

Der "Grenzfall"

Vielen Fahrgästen der Deutschen Bahn ist aufgefallen, dass hinter der Rampe auf dem Gleis 2, an der Grenze zum Parkplatz zu EDEKA, sich schon seit vielen Monaten Müll und verrottete Fahrräder aufgetürmt haben. Die IG Blumenberg wird die Zuständigkeiten für diesen Mißstand klären und sich für die Beseitigung des Mülls einsetzen.

Mehr Beteiligung von Blumenbergern gewünscht

Zum Schluß der Veranstaltung  wünschten sich viele aktive Teilnehmer des Blumenbergtreffs mehr Beteiligung der Blumenberger am Treff. In unserem Stadtteil wohnen knapp 6.000 Bürger, der Treff wird aber leider immer noch von zu wenigen von ihnen besucht. Daher ist es manchmal schwierig, all die tollen Ideen umzusetzen, die regelmäßig auf öffentlichen Veranstaltungen von den Stadtteilbewohnern geäußert werden. Im Januar möchte man daher das Format des Treffs etwas ändern, um zu der ursprünglichen Idee zurück zu kehren - der Treff sollte mehr eine informelle, nachbarschaftliche Gelegenheit zum Austausch sein. Hoffentlich zieht er dann auch wieder mehr engagierte Bürger an. AL, 02.12.2011

Kommentare   

0 #7 fantasiename 2011-12-16 17:22
zitiere wahlkoelsch:
Aber kein Glas zu verwenden könnte eine Maßnahme sein.


Und zwar? Welches? Gibt es feuerfestes Plexiglas?

zitiere wahlkoelsch:

Ich finde nur, daß schon zu Beginn eine Kapitulation vor möglichem Vandalismuß nicht der richtige Weg ist.


Ja. Das finde ich auch. Aber Bewusstmachen von Risiken und Nachdenken darüber sollte auch online möglich sein. Könnte nützlich sein.


zitiere wahlkoelsch:

[Scherz on] Man könnte auch über Hochspannung zur Absicherung nachdenken [Scherz off]


[Scherz on]
Na, na. Mir reichen schon die zahlreichen vom Stromschlag getroffenen Katzen,Hunde, Ratten, Eichhörnchen in meinem Garten.
[Scherz off]
+1 #6 wahlkoelsch 2011-12-16 12:32
Das Problem eines möglichen Vandalismus ist von Anfang an beim Thema "Schaukasten" mit angesprochen worden. Ein paar Möglichkeiten, das Risiko zu verringern gibt es - und dazu gehöhrt eher nicht ein Schild mit "Auch Ihr lieben Leute, laßt doch den Schaukasten heile" ;-) Aber kein Glas zu verwenden könnte eine Maßnahme sein.

Selbstverständlich muß dieser Kasten gepflegt werden - einen trostlosen Schaukasten wollen wir alle sicher nicht...

Ich finde nur, daß schon zu Beginn eine Kapitulation vor möglichem Vandalismuß nicht der richtige Weg ist.

[Scherz on] Man könnte auch über Hochspannung zur Absicherung nachdenken [Scherz off]
0 #5 VGB 2011-12-16 09:07
Ja klar, Luther hatte schon Recht. Heutzutage heißt es in Neudeutsch: No risk, no fun.

Man sollte sich aber nicht wundern, wenn irgendein frustrierter Knallkopp sich an dem Schaukasten auslässt, statt den Beschwerdebrief an die DB zu schicken, den er im z.B. im Kiosk abholen könnte...

Und Frust-Gründe gibts ja ne Menge, gerade für Jugendliche.

Wer den Schaukasten installiert, muss sich dann aber auch drum kümmern und den Ersatz eines zerstörten einplanen. Leere Schaukästen ohne Glas sind trostlos.
+1 #4 bberg 2011-12-16 07:44
Die Bedenken sind durchaus legitim. Es gibt aber auch zum Gluck Ausnahmen: Der Schaukasten der Evangelischen Kirche an der Pizzeria. Der hängt schon ziemlich lange unbeschadet. Einen unkaputtbaren Schaukasten gibt es nicht. Nichtsdestotrot z: "Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, dann würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen". ;)
+2 #3 4711 2011-12-16 00:32
@VGB

Es gibt Sachen, die man leider nicht ändern kann. Man dachte auch, dass Atomkraftwerke sicher sind. Wir sollten uns aber nicht davon beeindrucken lassen und versuchen die Leute über die Infos im Schaukasten zu fesseln. Es gibt leider keine 100% Sicherheit.
+1 #2 VGB 2011-12-14 14:11
Der Schaukasten am Schlecker ist im Prinzip sehr zu begrüßen. Aber was will man tun, um ihn vor Zerstörung zu schützen?

Schaukästen in BB leben wohl nicht lang, vor allem an der S-Bahn, wo vor Jahren auch die Packstation schon dem Vandalismus gewichen ist.

Der Schaukasten der ev. Kirche an der Langenbergstraß e war lange zerstört. Die beiden Schaukästen am Biotop vor der Öko-Siedlung sind seit Jahren eingeschlagen und leer.

Gibt es solchen Schautafeln in einer unzerstörbaren Version? Sowas wäre gut zu gebrauchen. Wenn nicht: vergebliche Liebesmüh.
+1 #1 wahlkoelsch 2011-12-02 21:29
Zur Busaktion würde ich gerne noch ergänzend zufügen, daß die IG Blumenberg natürlich weiterhin am Ball bleiben wird. Nach einer angemessenen Zeitspanne wird sicherlich beim Verkehrsausschu ss nachgefragt... Aber auch die erwähnten anderen Themen sind sinnvoll und spannend - und es ist angenehm sich nun einmal um etwas anderes kümmern zu können ;-)

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